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Univ. Prof. Dr. Hans Tilscher

Herzlich Willkommen! Hier finden Sie neben meinen Publikationen auch meine Ordinationszeiten,
Lebenslauf, Behandlungen und Kontaktdaten.

Schmerzen sind der wichtigste Grund den Arzt aufzusuchen.
Die häufigste Schmerzursache des Menschen ist der gestörte Bewegungsapparat.

Zur Erkennung der verschiedenen Schmerzursachen werden vorwiegend gestaltgebende Verfahren, wie Röntgen, MRI, CT, etc. eingesetzt, die allerdings bei Wirbelsäulenbeschwerden nur in etwa 15% der Fälle für die Diagnose gültige Aussagen ermöglichen. Die Erkrankungen sind häufig Gründe für chirurgische Eingriffe.
85% der Wirbelsäulenbeschwerden sind unspezifisch, das heißt dass nur die Krankheitsgeschichte und eine gekonnte sorgfältige klinisch-manuelle Untersuchung Ort und Art der vorliegenden Störungen erkennen lässt (nur wer einen Patienten angreift, begreift ihn).

Die klinische Diagnostik ermöglicht dann Strategien der Behandlung akuter und chronischer Beschwerden. Wichtig sind persönlich zu ergreifende Maßnahmen, vor allem die Heilgymnastik, aber auch das Einhalten von Auflagen im täglichen Leben.

Doch auch die peripheren Gelenke mit ihren Muskel-, Sehnen- und Bänderstrukturen müssen bei ihrer Störung durch die klinisch-manuelle Untersuchung auf die krankhafte Führungsstruktur hin untersucht werden.

Seit 45 Jahren wird von mir und meinen Mitarbeitern dazu die konservative Orthopädie (manuelle Medizin) sowie die orthopädische Rehabilitation entwickelt.



Lebenslauf und wissenschaftlicher Werdegang

Beruf: Facharzt für Orthopädie und orthopädische Chirurgie.
Verheiratet, 3 Kinder, 5 Enkel.


1954
Reifeprüfung am Bundesrealgymnasium, Wien 20.

1954 - 1961
Medizinstudium mit Promotion zum Doktor der gesamten Heilkunde in Wien (Eigenfinanzierung durch Hauslehrertätigkeit, Schankbursche, Sportlehrer, Volkstanzlehrer).

seit 1958
Mitglied des Wr. Männergesangvereines (Konzerte unter Etti, Karajan, Balatsch, etc.)

1961 - 1965
Turnus im Wilhelminenspital der Stadt Wien, ius practicandi zum Arzt für Allgemeinmedizin .

1965 - 1969
Ausbildung zum Facharzt für Orthopädie und orthopädische Chirurgie, Orthopädisches Spital, Wien 13.

1969
Gründung der Neuro-orthopädischen Ambulanz an der Wr. Neurologischen Universitätsklinik mit F. Gerstenbrand; Leitung derselben als Voluntär bis zum Jahre 1981 (12 Jahre).

1969
Durchführung des ersten Kurses für Manuelle Medizin in Pörtschach, die entsprechenden Kurse werden in Kontinuität seit Jahren durchgeführt.

1969
Eröffnung einer Facharztpraxis in Wien 21, Führung dieser Ordination seit 42 Jahren, davon 20 Jahre mit Kassenverträgen.

1970
Kontakt mit M. Eder, F. Doppler, K. Schuller und zu den sog. Randgebieten der Medizin (Akupunktur, Neuraltherapie, Homöopathie u.a.m.). In den folgenden Jahren Vortragstätigkeit bei deutschen Orthopädiekongresses (Baden-Baden, Münster) Seminare in Groningen, Eindhoven, Teilnahme an den Neuroorthopädiekongressen in Erlangen (Prof. Hohmann), Buchbeiträge, Beiträge Lehrbücher (Praxis der Orthopädie, Jäger-Wirth; Praktische Rheumatologie, Thumb et.al.; Interdisziplinäre Klinische Rheumatologie, Zeidler, Zacher, et.al.).

1970
Die Deutsche Gesellschaft für Manuelle Medizin überträgt die Leitung entsprechender Kurse, auch in Deutschland. Seit dem Jahre 1983 Durchführung der Abschlusskurse für Manuelle Medizin für Österreich (Diplom der Österreichischen Ärztekammer) und für die Deutsche Gesellschaft von 1981 bis 1992.

1971
Schaffung der ersten Abteilung für konservative Orthopädie und Rehabilitation im deutschen Sprachraum. Ziel der Abteilung: Diagnose, Therapie und Rehabilitation von Störungen des Stütz- und Bewegungsapparates, besonders der Wirbelsäule. Bei der Therapie werden vorwiegend reflextherapeutische, physikalische Maßnahmen mit anschließender rehabilitatorischer Betreuung eingesetzt.

1973
Gründung einer Ludwig Boltzmann Forschungsstelle für Rehabilitation, später Ludwig Boltzmann Institut für konservative Orthopädie.

1982
Habilitation an der Universität Innsbruck für „Konservative Orthopädie unter besonderer Berücksichtigung der Manuellen Medizin“.

seit 1982
Präsident der Österreichischen Ärztegesellschaft für Manuelle Medizin (1100 Mitglieder).

1983 - 1990
Präsident der Internationalen Gesellschaft zum Studium des Schmerzes für Österreich.

1985
Sportarztdiplom

1987
Verleihung der „Ernst von Bergmann – Plakette“ durch die Deutsche Bundesärztekammer für die Verdienste um die ärztliche Fortbildung.

1988
Verleihung des Berufstitels a.o. Universitätsprofessor.

1991
Mitglied des wissenschaftlichen Beirates der Österreichischen Ärztekammer.

1992
Präsident des Vereines zur Prävention von Wirbelsäulenstörungen.

1992 - 1995
Präsident der Internationalen Gesellschaft für Manuelle Medizin (FIMM) 21. Mitgliedsländer – FIMM-Kongress in der Hofburg, Wien mit 600 Teilnehmern.

1993
Präsident der Sozialmedizinischen Initiative Österreich, dann Schwerpunktverlagerung in die Präventivmedizin, Umbenennung in SOS-Körper e.V.

1994
Verleihung des Österreichischen Ehrenkreuzes 1. Klasse des BM für Wissenschaft und Kunst.

1994
Verleihung des Goldenen Ehrenzeichens des Landes Wien.

1995
Ehrenmitglied der Internationalen Gesellschaft für Manuelle Medizin.

1995
Ehrenmitglied der Steirischen Akademie für Ganzheitsmedizin.

1999
Päpstliches Komturkreuz des Silvesterordens, überreicht von Kardinal Dr. Christoph Schönborn.

1999
Großes Goldenes Ehrenkreuz des Landes Kärnten.

1999
Ehrenmitglied der Medizinischen Gesellschaft für Oberösterreich.

1999
Ehrenmitglied der Österreichischen Schmerzgesellschaft.

2002
Ehrenpräsident des Berufsverbandes Österreichischer Fachärzte für Orthopädie und orthopädische Chirurgie.

2003
Ehrenmitglied der Österreichischen Gesellschaft für Orthopädie und orthopädische Chirurgie.

2004
Goldenes Ehrenzeichen der Ärztekammer für Wien.


Verfasser von 485 Publikationen, davon 16 Bücher.
Hrsg. von zahlreichen VHS, DVD, CD zum Thema Prävention von Wirbelsäulenstörungen.

In den 32 Jahren des Primariats wurden an der Abteilung für konservative Orthopädie mit 66 Betten im Orthopädischen Spital Wien Speising rund 29.500 Aufnahmen gezählt.

Die Zahl der Kursteilnehmer für Manuelle Medizin kann detailliert bis in das Jahr 1983 zurückverfolgt werden. Bis zum Jahr 2011 waren bei den einzelnen Kursen für Manuelle Medizin ca. 30.000 Teilnehmer anwesend, mehr als 11.000 Kursanten wurden dabei von Hans Tilscher persönlich unterrichtet. Die Zahlen der Anwesenden bei den verschiedenen anderen Kongressen, Seminaren, Vorträgen und öffentlichen Auftritten in den letzten 43 Jahren kann mit rund 50.000 Hörer/innen angesetzt werden. Die Anzahl der gehaltenen Vorträge, Referate bei Kongressen, Tagungen, Kursen und Seminaren beläuft sich auf über 1.850.

Hobbys

- Medizin
- Musik: (Mozart, Händel, Schubert, Bruckner)
- Sport: seit 1971 Laufen, etwa 3x pro Woche seit 1973 Golf (Handicap 29 !!)
  (Menschen mit Handicap 10 bis 20 dürfen keine Familie haben, Menschen mit Handicap 0 bis 10 keinen Beruf, ......... )